Fernsehen, ein gern tot geglaubtes Medium.

Während On demand-Dienste wie Pilze aus dem Boden spriessen und jeder nur noch über diese Dienste spricht, läuft ganz leise im Hintergrund die tot geglaubte Fernsehindustrie weiter. Dabei hat ein Genre die Welt erobert und sorgt für regelmässige Einschaltquoten. Ausdrücklich ausgeschlossen sind hier die öffentlich-rechtlichen Sender.

Nein, es sind nicht die «The Big Bang Theory» oder «How I Met Your Mother» Serien, die für den nachhaltigen Durchbruch sorgen, den diese Serien sind bereits auf allen Streamingplattformen vorhanden. Es sind die Sender, die etwas neues Zeigen und für sich das Reality-TV Genre gefunden haben. Ein dankbares Genre: Denn die Produktion ist verhältnismässig leicht und mit einem Autorenteam, lässt sich eine sehr gute Geschichte erzeugen.

Der grösste Vorteil liegt jedoch darin, dass die «schnell» Produzierten Sendungen leichte Kost für den Zuschauer darstellt und die Urheberrechte meist beim Sender selbst liegen, was dazu führt, dass die Sendungen ohne grossen rechtlichen Aufwand weiter genutzt werden können. Bei einer Fremdserie ist dies eine schier unmögliche Hürde – aber machbar. Und genau hier liegt das Geheimnis des tot geglaubten Mediums: Eigenproduktionen, kombiniert mit aktuellen Themen. Eigentlich ein klassisches Modell dass es so schon seid Anbeginn der Fernsehzeit gab.

In einer Zeit, in dem jeder sein On demand Abonnement verkaufen möchte, vergisst man oft auch den Werbetreibenden, der seine Botschaft platzieren möchte. Dabei wird meist Einer, von einer Reichweite geblendet, die nur virtuell nachvollziehbar ist.

Dazu ein Beispiel: Wissen Sie, welche Werbung sie zuletzt auf einer Video- oder Social Media-Plattform weggedrückt haben? Die meisten die uns mit dem «tot geglaubten» Medium konfrontieren, können diese Frage nicht beantworten.